Diät, Robert Guthrie

Robert Guthrie (* 28. Juni 1916, † 24. Juni 1995 in Seattle, USA) war ein US-amerikanischer Mikrobiologe.

Werk

Der Name Guthries ist untrennbar mit der Entwicklung des ersten Massenscreenings für Neugeborene verbunden. Durch die geistige Behinderung seines zweiten Kindes zum Engagement in einer staatlichen Behindertenorganisation veranlasst lernte Guthrie die Schwierigkeiten in der Behandlung der Phenylketonurie, einer angeborenen Stoffwechselerkrankung mit Unfähigkeit des Organismus, die Aminosäure Phenylalanin abzubauen, kennen. Zuvor hatte er in der Krebsforschung viel Erfahrung mit bakteriellen Hemmtests gesammelt. Auf dieser Grundlage entwickelte er in der sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts einen Test, bei dem Bakterien, die auf Phenylalanin angewiesen sind, durch ihr Wachstum die Anwesenheit dieser Aminosäure in einer Blutprobe anzeigen, den sogenannten Guthrie-Test.

Außerdem ermöglicht er die denkbar einfache Durchführung, indem er den Test für die Durchführung aus auf Filterpapier getrockneten Blutproben (Trockenblut) standardisierte. Rechtzeitig erkannt kann die Erkrankung durch eine entsprechende Diät, die schon 1953 vom deutschen Arzt Horst Bickel entwickelt worden war, behandelt und dadurch die Entwicklung einer geistigen Behinderung verhindert werden.

Kohlsuppen diät, Göbber

Die Göbber GmbH & Co. KG mit Sitz in Eystrup stellt Konfitüren, Fruchtsirupe und Fruchtfüllungen her. Das eigenständige, inhabergeführte Unternehmen besteht seit 1888 .

Die beliebtesten Artikel im Einzelhandel sind die Fruchtaufstriche
Göbber 100 Frucht, Gourmet und Diät 70 Frucht.

Diät, Jabugo

Jabugo ist ein Dorf in der spanischen Provinz Huelva (Andalusien).

Es liegt in der Sierra de Aracena. Jabugo hat 2475 Einwohner (Stand 2005) und erstreckt sich über eine Fläche von 25 km².

Es ist vor allem für seinen Schinken bekannt ist. Dieser wird aus den “pata negras”, den schwarzen Schweinen gewonnen. Diese halbwilden Schweine leben im Freien und ernähren sich von den Eicheln der Korkeiche. Diese Diät verleiht dem Schinken sein köstliches Aroma.

Diät, Fettblocker

Als Fettblocker oder Antiadiposita werden Substanzen und Medikamente bezeichnet, die die Verarbeitung von Fett aus der Nahrung im Körper verhindern sollen. Diese Mittel sind z.T. innerhalb der EU verschreibungspflichtig und sind nur für Menschen mit starkem Übergewicht (Adipositas) als Ergänzung einer fettreduzierten Diät konzipiert. Chitosan ist in der EU frei verkehrfähig. Verordnet wird es in Deutschland bei einem BMI von mindestens 30 kg/m², bei zusätzlichem Diabetes mellitus oder Bluthochdruck.

Chitosan

In einer Reihe von so genannten Fettblockern ist als Wirkstoff Chitosan L112 enthalten. Diese Substanz wird aus den Schalen von Krabben, Hummern und Garnelen gewonnen, sozusagen als Abfallprodukt. Im Magen wird aus den unverdaulichen Bestandteilen des Chitosans ein Gel gebildet, das in der Lage sein soll, einen Teil des aufgenommenen Fettes an sich zu binden, so dass es unverdaut ausgeschieden wird und nicht in den Fettzellen des Körpers gespeichert werden kann. In Laborversuchen konnte dieser Effekt im Reagenzglas nachgewiesen werden, allerdings haben wissenschaftliche Studien diese Wirkung im menschlichen Körper nicht bestätigen können. Nach Ansicht vieler Ernährungswissenschaftler ist eine Fettbindung von maximal 20 Gramm pro Tag ohnehin zu gering, um die erwünschte Gewichtsabnahme ohne Ernährungsumstellung zu erreichen.

Orlistat

Der andere so genannte Fettblocker heißt Orlistat. Dieser Wirkstoff hemmt die Bildung des Enzyms Lipase, das im Darm für die Aufspaltung des Fetts zuständig ist und sorgt so dafür, dass ein Teil des Fettes unverdaut ausgeschieden wird. Innerhalb der EU enthält bislang nur das Medikament Xenical diesen Wirkstoff, das im Juli 1998 zugelassen wurde. Dessen Wirksamkeit konnte in klinischen Studien nachgewiesen werden, allerdings nur in Verbindung mit einer Diät. Das Medikament wird bei Vorliegen der Voraussetzungen an Übergewichtige verordnet, allerdings werden die Kosten in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen. Eine Monatspackung kostet rund 106 Euro. Angeblich wirkt Orlistat bei einem Teil der Patienten nicht. Wird die aufgenommene Fettmenge nicht reduziert, kommt es bei Xenical in jedem Fall zu massivem Durchfall auf Grund der vermehrten Fettausscheidung. Diese Begleiterscheinung hat nach Ansicht mancher Mediziner eine durchaus zu begrüßende “Erziehungswirkung” hinsichtlich des Essverhaltens. Von einer Dauereinnahme rät auch der Hersteller des Medikaments, die Firma Hoffmann-La Roche ab.

Nebenwirkungen

Chitosan:

  • Völlegefühl, Magenkrämpfe, Fettstuhl (Durchfall)
  • auch fettlösliche Vitamine werden teilweise unverwertet ausgeschieden
  • Allergische Reaktionen bei einer Allergie gegen Schalentiere

Orlistat

  • Magenkrämpfe, Blähungen, Fettstuhl (Durchfall)
  • auch fettlösliche Vitamine werden teilweise unverwertet ausgeschieden
  • in einigen Fällen Stuhlinkontinenz (laut Studien bei 8 Prozent)

Zu den Fettstühlen erklärt der Hersteller von Xenical: “Es obliegt dem Patienten selbst, therapiebegleitende Nebeneffekte (Fettstühle) durch eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten auf eine fettnormalisierte Kost positiv zu beeinflussen.”

Warnhinweis

Sowohl Präparate mit Chitosan als auch Xenical werden auch illegal vertrieben, häufig über das Internet. Die Verbraucherzentralen warnen davor, solche Mittel ohne ärztliche Verordnung zu beziehen und einzunehmen. Die Qualität nicht zugelassener Medikamente unterliegt keiner Kontrolle, die Wirkstoffe können höher oder niedriger dosiert sein als angegeben, es können außerdem Verunreinigungen vorliegen. Xenical wird auch häufig gefälscht.

Diät, Dermatitis herpetiformis Duhring

Die Dermatitis herpetiformis Duhring (auch M. Duhring, Duhring-Brocq-Krankheit) ist eine Hautkrankheit aus der Gruppe der blasenbildenden Autoimmundermatosen mit subepidermaler Blasenbildung.

Symptome

Die Erkrankung bietet ein vielfältiges Bild mit herpesähnlich gruppierten Bläschen. Rötungen, Ekzeme, Quaddeln und starker, brennender Juckreiz können weitere Veränderungen sein.
Vor allem betroffen sind Stellen wie Ellbogen und Knie.

Pathogenese

Ursächlich ist eine Ablagerung von Ig-A an der Basalmembran, die zu einer Aktivierung von Komplementfaktoren und einer damit verbundenen Spalt- und Blasenbildung führt. Es kommt zur Bildung von Mikroabszessen.
M. Duhring steht in engem Zusammenhang mit einer glutensensitiven Enteropathie (Zöliakie): fast jeder Erkrankung liegt eine, meist asymptomatische Zöliakie als Primärerkrankung zugrunde.Peter Fritsch: Dermatologie, Venerologie. 2.Auflage. Springer, Berlin/Heidelberg/New York (u.a.) 2004; S. 259f, ISBN 3-540-00332-0 Der Umkehrschluss gilt jedoch nicht: nicht jeder Patient mit Zöliakie erkrankt auch gleichzeitig an einem M. Duhring.

Therapie

Im Vordergrund steht eine glutenfreie Diät, die oft eine ausreichende Besserung bewirkt. Außerdem kommt eine medikamentöse Behandlung mit Sulfon-Wirkstoffen (Dapson) sowie Antihistaminika in Frage.

Einzelnachweise

Diät, Optifast-Programm

Das Optifast-Programm ist ein einjähriges, medizinisch und psychologisch begleitetes Programm zur Gewichtsreduktion und zum dauerhaften Halten des Gewichts ohne Jojo-Effekt. In der so genannten Fastenphase besteht die Nahrung aus einer Formula-Diät (Fertigprodukte). Das ambulante Therapieprogramm wird in rund 35 Zentren in Deutschland und Österreich angeboten. Das Programm wird von der Novartis Nutrition GmbH vertrieben.

Aufbau des Programms

Optifast besteht aus einer Fastenphase von 12 Wochen, einer Übergangsphase von sechs Wochen und einer Steigerungs- und Stabilisierungsphase. Insgesamt dauert das Programm 52 Wochen. Es finden wöchentlich Gruppensitzungen mit 10 bis 14 Personen statt, die medizinisch und psychologisch betreut werden. Ein Ernährungsberater instruiert die Gruppe über das richtige Essverhalten. Zusätzlich gibt es in den ersten 26 Wochen nach der Gruppensitzung ein Sportangebot aus (Wasser-)Gymnastik oder anderen geeigneten Sportarten (Nordic Walking).

Fastenphase

Die Fastenphase besteht aus 5 Tüten Pulvernahrung pro Tag, die ausschließlich über den Optifast-Zentren zu beziehen sind. Auch bei eBay werden die Tüten angeboten. Das Pulver wird in Wasser aufgelöst und ist in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich. Die Gesamtkalorienzufuhr beträgt in dieser Zeit ca. 800 kcal pro Tag, was in den meisten Fällen zu einer drastischen Abnahme bei den Patienten führt. Durch den hohen Eiweißgehalt des Pulvers erhofft man sich, Muskelabbau zu verhindern. Dies soll durch wöchentliche Kräftigungsübungen unterstützt werden, welche von Pysiotherapeuten betreut werden. Weiterhin wird die Notwendigkeit vermittelt, privat Sport zu treiben, wodurch der Fettabbau begünstigt werden soll.

Übergangsphase

In diesen sechs Wochen wird die Tütennahrung nach und nach durch normale Nahrung ersetzt. Dabei wird ein “Ampel”-Punktesystem eingeführt, welches - vereinfacht gesprochen - rote (Fettgehalt ≥80% z.B. Butter; Zucker/Fettgemisch z.B. Schokolade), gelbe (Fett und Eiweiß z.B. Fleisch, Milch) und grüne Punkte (Kohlenhydrate z.B. Brot, Gemüse, Kartoffeln) unterscheidet. In der ersten Umstellwoche stehen 4 grüne (entspricht einem Bötchen und einem Apfel) und ein gelber Punkt (z.B. 60 gr. Lachschinken) täglich zur Verfügung, daneben werden in dieser Woche täglich 4 Tüten Pulvernahrung verzehrt. Es wird durch dieses System beabsichtigt, frühzeitig “bewußt” zu Essen. So können Punkte gespart und an anderen Tagen verzehrt werden.

Steigerungs- und Stabilisierungsphase

Die Nahrungsmenge wird nun nach und nach gesteigert (dieses geschieht durch Erhöhung des “Punktekontos”), bis der Patient nicht mehr abnimmt. Das kann individuell sehr verschieden sein.
Es besteht im weiteren Verlauf des Therapieprogrammes (durch Herabsetzen der Punkte und/oder Einschieben einer auf 6 Wochen verkürzten Tütenphase) die Möglichkeit, das Gewicht bis zum Wunschgewicht weiter zu reduzieren

Pro und Contra

Pro

  • Schnelle Gewichtsreduktion in den ersten 12 Wochen (Motivation)
  • Muskelabbau wird durch hohe Eiweißgaben versucht zu verhindern
  • Das Punktesystem orientiert sich an den Empfehlungen der DGE
  • Relativ langer Therapiezeitraum (intensive Stabilisierung)

Contra

  • Zeitinvensiv, da man einen Abend in der Woche gebunden ist.
  • Muskelabbau lässt sich nicht vollständig vermeiden.
  • Teuer (ca. 3000€; einige Krankenkassen bezuschussen jedoch das Programm)
  • Die Rückfallquote ist umstritten. Laut einer Studie (siehe Weblinks) beträgt die langfristige Erfolgsquote 58%

Diät, Chylothorax

Der Chylothorax ist eine Ansammlung von Lymphflüssigkeit (gr. Chylos = Milchsaft) im Bereich der Pleurahöhle. Dies geschieht in der Regel
durch eine Verletzung des sogenannten Brustmilchganges (Ductus thoracicus). Dieser führt am Tag bis zu 4 Litern Lymphe aus einem Großteil des Körpers zurück ins venöse Blut. Bei Verletzungen läuft diese Lymphe in angrenzende Strukturen (Chylorrhö). Außer
der Brusthöhle kann die Lymphe vor allem bei schweren Traumata außerdem in den Herzbeutel (sog. Chyloperikard) laufen. Bleibt die Lymphe auf den Mittelfellraum (Mediastinum) begrenzt, so spricht man von einem Chylomediastinum.

Symptome

Ab ca. einem Volumen von 2 Litern kommt es in der Regel durch Verdrängung der Lunge und des Mediastinums zu Dyspnoe und Tachykardie.

  • Röntgen: Im Röntgenbild des Brustkorbes erkennt man Verschattungen in den tiefliegenden Abschnitten der Pleurahöhle.
  • Punktion: Die Punktionsflüssigkeit ist in der Regel milchig trüb und steril. Laborchemisch findet sich darin ein erhöhter Fettgehalt.

Therapie

Durch wiederholtes Entlasten des Chylothorax (z.B. über eine Bülau-Drainage) versucht man zunächst ein Verkleben der verletzten Stelle des Ductus thoracicus abzuwarten. Dies kann durch eine spezielle Diät (MCT-Diät) unterstützt werden, bei der die über die Lymphbahnen transportierten kurz- und langkettigen Fette in der Nahrung vermieden werden. Tritt nach 1-2 Wochen keine Besserung ein wird in der Regel die Verletzungsstelle operativ versorgt und der
Ductus thoracicus durch direkte Naht wieder hergestellt.

Diät, Deutsche Zöliakiegesellschaft

Die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft e.V. (DZG) wurde 1974 als Selbshilfeorganisation gegründet und hat heute über 25.000 Mitglieder.

Ziel ist die Hilfe für Zöliakie/Sprue- und Dermatitis herpetiformis Duhring-Betroffene.

Grundlage zur Verbesserung des Krankheitsbildes ist die konsequente Vermeidung des Klebereiweißes Gluten, der in den Getreiden Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste und Hafer enthalten ist.

Die Unterstützung umfasst u.a.:

  • die Erstellung umfangreicher Schriften zur gezielten diätetischen Ernährung (z.B. Lebensmittellisten)
  • Organisation von lokalen Hilfsgruppen für Betroffene
  • Berichte von Mitgliedern über die Ernährung und Lebensmittelversorgung bei verschiedensten Urlaubszielen
  • medizinische Beratung und Hintergrundinformation in der Mitgliederzeitschrift “DZG aktuell”.

Jährlich werden mehrere Projekte zur medizinischen Untersuchung der Krankheiten finanziell unterstützt.

Diät, Biomedizin

Die Biomedizin ist eine Teildisziplin der Humanbiologie im Grenzbereich von Medizin und Biologie. Sie ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das Inhalte und Fragestellungen der experimentellen Medizin mit den Methoden der Molekularbiologie und der Zellbiologie verbindet. Im Mittelpunkt stehen die molekularen und zellbiologischen Grundlagen des Lebens und seiner krankhaften Veränderungen. Ziel der Biomedizin ist wissenschaftliche Erforschung der Ursachen von Krankheiten, um Krankheiten kausal (ursächlich) behandeln bzw. ihnen effektiv vorbeugen zu können.

Biomedizin und Autismus

Unter dem Begriff „Biomedizin“ wird eine Anzahl heterogener alternativer Behandlungsmethoden des Autismus zusammengefasst.
Dazu zählen:

  • Diäten wie die gfcf-Ernährung (gluten- und kaseinfreie Diät)
  • Schwermetallausleitung
  • Bekämpfen von Darmpilzen
  • Verabreichung hoher Dosen Vitamin B6 und Magnesium
  • Gabe von Immunglobulinen

Diät, Schartner Bombe

Schartner Bombe ist eine bekannte österreichische Getränkemarke.

Noch vor dem ersten Weltkrieg stieß man im Ort Leppersdorf in der Gemeinde Scharten, der erstmals im Jahre 1374 als „Leupolczstorf“ urkundlich erwähnt wurde, auf eine Quelle. Das Quellwasser floss mit ca. 21 Grad Celsius aus einem Brunnen und wurde für ein Badehaus verwendet.
In den 50er Jahren besaß die Welser Unternehmerfamilie Bartenstein die Quelle. Sohn Horst gab dem Getränk den Namen Schartner Bombe und vertrieb es als erfrischende Limonade österreichweit.

Die Marke gibt es seit über 70 Jahren. Sie wurde durch Ihre Glasflasche bekannt, Sie ist grün, misst 16,5 Zentimeter in der Höhe, 6,5 Zentimeter im Durchmesser und ihr Bauch ist das große Markenzeichen, obwohl darin nur ein Viertelliter Flüssigkeit Platz hat. Heute gibt es die Schartner Bombe auch in PET-Flaschen und in der Dose.

Schartner Bombe gibt es, weniger süß als früher, in den Sorten Zitrone, Orange, Himbeere, Kräuter, Maracuja, Pfirsich, Ananas, Spezi, Cola, Diät-Orange und Diät-Grapefruit.

Österreichweit vertrieben wurde die Marke durch die Firma Fein aus Mühlgrub bei Bad Hall, wo später auch der Abfüllbetrieb war. Später wurde die Firma an die Steirerbrau AG verkauft, die wiederum in der Brauunion Österreich aufging. Da die Brauunion damals die Lizenz für eine amerikanische Limonadenmarke besaß, wurde Schartner Bombe schließlich an die Firmengruppe Starzinger aus Frankenmarkt verkauft.