Entries Tagged as ''

Eiweiss diät, Brau und Brunnen

Die Brau und Brunnen AG ist ein deutscher Getränkekonzern mit Sitz in Dortmund. Ihm gehören zahlreiche Brauereien und Mineralquellen an. Seit 2004 gehört Brau und Brunnen zur Oetker-Gruppe und ist inzwischen in der ebenfalls zur Oetker-Gruppe gehörenden Radeberger Gruppe aufgegangen.

Das Unternehmen hat gerade eine neue Hauptverwaltung in unmittelbarer Nähe zum Dortmunder U fertiggestellt. Nach der Übernahme durch den Oetker-Konzern ist die Nutzung des alten Gebäudes offen.

  • Wicküler Brauerei GmbH, Dortmund
    • Wicküler Pilsener: Wicküler Pilsener, D-Pils
  • Brauerei Schlösser GmbH, Düsseldorf
    • Schlösser Alt: Schlösser Alt, Schlösser elixeer, Jonges
  • Friesisches Brauhaus zu Jever GmbH & Co. KG, Jever
    • Jever: Jever Pilsener, Jever Fun, Jever Light, Jever Dark, Jever Lime
  • Binding Brauerei AG, Frankfurt am Main
  • Kölner Verbund Brauereien GmbH, Köln
    • Gilden Kölsch
    • Küppers Kölsch
    • Kurfürsten Kölsch: Kurfürsten Kölsch, Kurfürsten Maximilian Kölsch
    • Sion Kölsch
    • Sester Kölsch
    • Peters Kölsch
  • Berliner-Schultheiss-Brauerei GmbH, Berlin
    • Berliner Pilsner
    • Schultheiss: Schultheiss Pilsener, Schultheiss Lager Schwarz, Schultheiss Original Berliner Weisse, Schultheiss Berliner Mix Weisse, Schultheiss Diät Bier
  • Leipziger Brauhaus zu Reudnitz GmbH, Leipzig
    • Reudnitzer: Reudnitzer Pilsner Premium, Reudnitzer Export, Reudnitzer Heller Ur-Bock, Reudnitzer Schwarzbier, Reudnitzer Diät-Bier, Reudnitzer Weihnachtsbier, Reudnitzer Naturtrüb
    • Sternburg: Sternburg Pilsener, Sternburg Export, Sternburg Schwarzbier, Sternburg Diesel, Sternburg Radler, Sternburg Doppelkaramel, Sternburg Hefeweizen
  • Tivoli brands & drinks GmbH, Dortmund
    • Dr. Q, Schwatz!
  • Tucher Bräu GmbH, Nürnberg
    • Tucher Bräu: Tucher Hefe Weizen hell, Tucher Hefe Weizen dunkel, Tucher Kristall Weizen, Tucher Hefe Weizen leicht, Tucher Urfränkisch dunkel, Tucher Original Urbräu, Tucher Übersee Export, Tucher Lorenzi Bock hell, Tucher Reifbräu Alkoholfrei, Tucher Bajuvator Doppelbock, Tucher Pilsener, Tucher Pilsener Diät, Tucher Pilsener Light
    • Hasen-Bräu Brauereibetriebsgesellschaft GmbH, Augsburg
      • Hasen-Bräu Extra, Hasen-Bräu Urhell, Hasen-Bräu Pilsener, Hasen-Bräu Weißer Hase, Hasen-Bräu 33dry
  • Pro diaet, DPM

    DPM ist eine Abkürzung für:

    • Data Position Measurement, eine Kopierschutzvariante
    • DMSB-Produktionswagen-Meisterschaft
    • Digital Processing Module
    • Microsoft System Center Data Protection Manager
    • Dynamic Power Management, Stromsparfunktionen bei Elektrogeräten
    • Disruptive Pattern Material, Bezeichnung für Tarnmuster, speziell die der Britischen Armee
    • dpm-Zahl, (disintegrations per minute - Zerfall pro Minute)
    • dpm-Zahl, (defects per million - Fehler pro Million)
    • De Processibus Matrimonialibus, eine kanonistische Zeitschrift
    • De Puta Madre 69, (ein Cheater-Forum und ein italienisches Modelabel)

    Diät, Krebsdiät

    Krebsdiäten zählen zu den komplementären Heilmaßnahmen gegen Krebserkrankungen.

    Statistiken zufolge wendet jeder zweite Krebskranke parallel zur konventionellen Behandlung auch eine oder mehrere komplementäre (unkonventionelle) Therapien an. Fast immer beinhalten diese auch ernährungsbezogene Maßnahmen, etwa den Verzicht auf Genußmittel und weißen Zucker oder den vermehrten Verzehr von Obst und Gemüse. Dies steht nicht immer im Widerspruch zur evidenzbasierten Medizin. Aufgrund von epidemiologischen Erkenntnissen, die eine vorbeugende Wirkung der “gesunden” Ernährungsweise gegenüber Krebsentstehung vermuten lassen, empfehlen Onkologen häufig auch bereits erkrankten Personen eine an Vitaminen und Spurenelementen reiche, fettreduzierte, möglichst abwechslungsreiche Mischkost.

    Dezidierte Krebs-Diäten gehen über solche allgemein gehaltenen Empfehlungen hinaus und enthalten oft hervorgehobene, ungewöhnliche Komponenten, etwa bestimmte Pflanzen oder Inhaltsstoffe. Darüberhinaus bieten sie immer auch theoretische, wissenschaftlich allerdings wenig abgesicherte Erklärungsmodelle für ihre erhoffte Wirkung gegen Krebs. Es soll in der Regel eine “Entgiftung” des Organismus’ und Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte erzielt werden. Andere Ansätze hoffen die Krebszellen “auszuhungern” oder zu vergiften, was einer bildhaften Vorstellung entspricht, die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt.

    Diese Zusammenstellung zeigt, dass sich die Empfehlungen teilweise widersprechen. Keine der vorgenannten Diätformen ist nach den Maßstäben der evidenzbasierten Medizin als wirksam nachgewiesen. Im Gegenteil kann eine sehr einseitige Kost, etwa die makrobiotische Kost in der höchsten Anwendungsstufe, bei Gesunden und Kranken zu Mangelerscheinungen führen.

    Siehe auch: Mikronährstoff (Medizin)

    Kohlsuppen diät, Haemoccult

    Haemoccult(-Test) bezeichnet sowohl das Testverfahren als auch ein Produkt zum Nachweis von makroskopisch nicht sichtbarem (okkultem) Blut im Stuhl.
    Die Stuhlprobe wird auf ein mit Guajakharz imprägniertes Filterpapier gestrichen und anschließend Wasserstoffperoxid-Lösung aufgetropft. Bei Anwesenheit von kleinsten Mengen Blut im Stuhl kommt es zur Blaufärbung des Teststreifens.

    • falsch-positiv durch Fleisch-Diät (Myoglobin); Eisen/Kupfer-Medikamente; Zahnfleisch-, Nasen-, Hamorrhoidalblutungen
    • falsch-negativ durch Ascorbinsäure

    Siehe auch: Guajak-Test, Haematoporphyrin-Test, Tumor M2-PK

    Schnell diät, Lutz-Diät

    Die Lutz-Diät ist eine fettreiche und stark kohlenhydratreduzierte Diät, die von dem österreichischen Arzt Wolfgang Lutz (* 1913) erfunden wurde. Sie gehört zu den Low Carb-Diäten und weist viele Gemeinsamkeiten mit der Atkins-Diät auf.

    Wolfgang Lutz studierte Medizin in Wien und Innsbruck und habilitierte 1943 an der Wiener Universität. Nach dem 2. Weltkrieg arbeitete er als Internist in Salzburg. Wie er in seinem Buch Leben ohne Brot berichtet, zog er sich mit den Jahren eine ganze Reihe von gesundheitlichen Problemen zu, u. a. eine Hüftarthrose, chronische Polyarthritis und Erschöpfungssyndrome. Nach seinen Aussagen konnte er diese Beschwerden allein durch die Umstellung auf eine kohlenhydratarme Diät mit 6 Broteinheiten pro Tag (ca. 72 Gramm Kohlenhydrate) heilen bzw. deren Fortschreiten zum Stillstand bringen.

    Lutz entwickelte daraufhin eine allgemeine Theorie zur Schädlichkeit von Kohlenhydraten für die Gesundheit, die er in verschiedenen Publikationen und in seinem Buch Leben ohne Brot 1967 veröffentlichte.

    Theorie

    Anders als bei Robert Atkins steht bei Lutz nicht die Gewichtsabnahme im Vordergrund, sondern es geht ihm um die allgemeinen gesundheitlichen Auswirkungen, die Vorgänge im Körper und die Prävention bzw. Behandlung von chronischen Erkrankungen.

    Nach seiner Auffassung werden die meisten chronischen Erkrankungen durch Hormonstörungen, meist ausgelöst durch zu hohe Insulinausschüttungen, verursacht. Er entwirft dazu eine hormonelle 2-Komponententheorie, wonach das endokrine System des Menschen stets um einen Ausgleich zwischen anabolen (aufbauenden) und katabolen (abbauenden) Hormonen bemüht ist. Insulin ist gemäß dieser Theorie ein anaboles Hormon, das bei übermäßiger Ausschüttung je nach Stoffwechseltyp zu einer schwächeren Ausschüttung anderer anaboler Hormone und/oder einer stärkeren Ausschüttung anderer kataboler Hormone führt. Gemäß Lutz ist für Gewichtsab- und -zunahme in erster Linie die Hormonlage im Körper verantwortlich und erst in zweiter Linie die Differenz zwischen aufgenommenen und verbrauchten Kalorien.

    Einen Beleg für seine Behauptungen sieht er in Theorien, wonach der Mensch über einen sehr langen Zeitraum als Jäger und Sammler überwiegend Fleisch verzehrt habe und kein Getreide und hochglykämische Kohlenhydrate erst mit der Neolithischen Revolution vor ca. 5000 Jahren nennenswerten Eingang in die menschliche Ernährung gefunden haben. Lutz vermutet - ähnlich wie die Vertreter der Steinzeiternährung - dass die Menschen an die veränderten Ernährungsgewohnheiten nicht ausreichend genetisch angepasst sind. Entsprechend ist bei seiner Diät die Kohlenhydratmenge auf 72 Gramm pro Tag reduziert, Brot ist generell verboten.

    Wolfgang Lutz gib an, über 10.000 Patienten während seiner 40-jährigen Praxiszeit mit seiner Diät behandelt und zahlreiche chronische Erkrankungen damit geheilt zu haben, unter anderem Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Magenerkrankungen, Gicht, Metabolisches Syndrom, Epilepsie und Multiple Sklerose.

    Wolfgang Lutz veröffentlichte Statistiken über die Entwicklung von Blutwerten seiner Patienten, die belegen sollen, dass sich kritische Blutwerte unter seiner sehr fettreichen Diät nicht verschlechtern, sondern zum Teil deutlich verbessern. Insbesondere behauptet er auf Basis des Zahlenmaterials, dass sich die Cholesterin- und Harnsäurespiegel unter seiner sehr cholesterin- und proteinreichen Diät in der Regel bessern. Er kann jedoch keine unabhängigen Studienergebnisse vorlegen.

    Die DCCV (Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung) führte 1996 unter der Leitung von Prof. H. Lorenz-Meyer und Prof. P. Bauer mit der Lutz-Diät die so genannte Crohn-V-Studie durch, die trotz methodischer Abweichungen seine Aussagen in weiten Teilen bestätigte.

    Kohlsuppen diät, Schartner Bombe

    Schartner Bombe ist eine bekannte österreichische Getränkemarke.

    Noch vor dem ersten Weltkrieg stieß man im Ort Leppersdorf in der Gemeinde Scharten, der erstmals im Jahre 1374 als „Leupolczstorf“ urkundlich erwähnt wurde, auf eine Quelle. Das Quellwasser floss mit ca. 21 Grad Celsius aus einem Brunnen und wurde für ein Badehaus verwendet.
    In den 50er Jahren besaß die Welser Unternehmerfamilie Bartenstein die Quelle. Sohn Horst gab dem Getränk den Namen Schartner Bombe und vertrieb es als erfrischende Limonade österreichweit.

    Die Marke gibt es seit über 70 Jahren. Sie wurde durch Ihre Glasflasche bekannt, Sie ist grün, misst 16,5 Zentimeter in der Höhe, 6,5 Zentimeter im Durchmesser und ihr Bauch ist das große Markenzeichen, obwohl darin nur ein Viertelliter Flüssigkeit Platz hat. Heute gibt es die Schartner Bombe auch in PET-Flaschen und in der Dose.

    Schartner Bombe gibt es, weniger süß als früher, in den Sorten Zitrone, Orange, Himbeere, Kräuter, Maracuja, Pfirsich, Ananas, Spezi, Cola, Diät-Orange und Diät-Grapefruit.

    Österreichweit vertrieben wurde die Marke durch die Firma Fein aus Mühlgrub bei Bad Hall, wo später auch der Abfüllbetrieb war. Später wurde die Firma an die Steirerbrau AG verkauft, die wiederum in der Brauunion Österreich aufging. Da die Brauunion damals die Lizenz für eine amerikanische Limonadenmarke besaß, wurde Schartner Bombe schließlich an die Firmengruppe Starzinger aus Frankenmarkt verkauft.

    Metabole diaet, Hollywood-Diät

    Die so genannte Hollywood-Diät wurde in den 1920er Jahren in den USA für die damaligen Filmdiven entwickelt. Angeblich wurde sie von Studio-Bossen ihren weiblichen Stars regelrecht aufgezwungen, um sie pünktlich zu Drehbeginn auf das erwünschte Gewicht zu bringen. Hauptbestandteile dieser Diät sind Luxusnahrungsmittel wie Hummer, Shrimps und exotische Früchte. Kohlenhydrate werden auf ein Minimum reduziert, es handelt sich daher um eine Low Carb-Ernährung.

    Das Prinzip

    Das Diätprogramm sieht maximal 1000 Kalorien pro Tag vor. Auf dem Speiseplan stehen vor allem Proteine (mageres Fleisch, Fisch), Eier, Obst und Salate. Außerdem gibt es bestimmte Regeln, welche Lebensmittel womit kombiniert werden dürfen. Fett und Salz werden im Vergleich zu normaler Mischkost stark reduziert, ebenso Kohlenhydrate. Kartoffeln, Reis und Nudeln sind ausdrücklich verboten, denn in den 1920er Jahren galten gerade Kohlenhydrate als “Dickmacher”. Die in exotischen Früchten enthaltenen Enzyme sollen als Fatburner wirken. Versprochen wird ein Gewichtsverlust von mehreren Kilogramm pro Woche.

    • Enzyme werden im Magen aufgespalten und können daher keine besondere Wirkung entfalten.
    • Die Ernährung ist nicht ausgewogen und enthält mit etwa 60 Prozent einen deutlich zu hohen Proteinanteil. Ernährungswissenschaftler empfehlen maximal 20 Prozent. Weil relativ viele Eier gegessen werden, ist auch die Cholesterinzufuhr sehr hoch.
    • Eine erhöhte Eiweißaufnahme führt zu einem erhöhten Harnsäurespiegel und belastet die Nieren. Das Risiko für die Bildung von Harnsteinen und Nierensteinen erhöht sich, ebenso die Gefahr von Gichtanfällen. Vor allem für Menschen mit Nierenfunktionsstörungen ist diese Diät völlig ungeeignet.
    • Es gelten im Grunde alle Kritikpunkte, die bei Low Carb-Diäten genannt werden.