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Diät, The Hacker’s Diet

The Hacker’s Diet ist der Titel eines Buchs von John Walker, dem Gründer von Autodesk. Es handelt sich um ein Diätbuch, obwohl John Walker beruflich nichts mit Medizin oder Ernährungswissenschaft zu tun hat. Er beschreibt sein Buch selbst als „Diätbuch von jemandem, der den größten Teil seines Lebens übergewichtig verbracht hat“.

Walker geht das Problem ingenieurmäßig an. Die ersten Kapitel des Buchs beschreiben Gewichtszunahme als Ungleichgewicht zwischen Energieaufnahme und -verbrauch. Dieses Ungleichgewicht gilt es softwareunterstützt zu beheben (wobei es auch möglich ist, die notwendigen Berechnungen ohne Softwareunterstützung durchzuführen). Weitere Kapitel beschreiben Feedbackmechanismen und Signalverarbeitung und schließlich die Diät selbst, ein einfaches Zählen der verbrauchten Kalorien, kombiniert mit einer vereinfachten Version des Trainingsprogramms 5BX, welches von der Royal Canadian Air Force entwickelt wurde. Das Werk endet mit umfangreichen Kalorientabellen.

John Walker gelang es angeblich, mit seiner Methode innerhalb eines Jahres von 98 kg auf 65 kg abzunehmen und anschließend sein Gewicht stabil zu halten.

Diät, Ulrich Strunz

Ulrich Ernst Theodor Strunz (* 21. November 1943 in Görlitz) ist Internist, Triathlet, Buchautor und wurde in Presse und Medien oft als Fitnesspapst beschrieben.

Strunz vermittelt seine Fitnessphilosophie in bildlicher und einfacher Sprache. Durch seine Methoden soll man mit richtiger Bewegung, Ernährung und Denken nicht nur zu Gesundheit und Fitness, sondern auch zu Kreativität und Höchstleistung gelangen können. Dabei versteht er sich auch als Motivator zu mehr Bewegung und gesunder Ernährung.

Die dabei propagierten Methoden sind in der Fachwelt teilweise umstritten. Besonders der von Strunz propagierte Vorfußlauf ist umstritten, weil er Wadenmuskeln und Achillessehne schaden kann, besonders bei falscher Bewegung, gesteigerter Belastung oder falschem Schuhwerk.

Kohlsuppen diät, Polymeal-Diät

Die Polymeal-Diät ist ein Ernährungskonzept, dass von Wissenschaftlern der Erasmus-Universität Rotterdam im Jahr 2004 entwickelt wurde und eine gewisse Ähnlichkeit mit den Ernährungsempfehlungen der so genannten Mittelmeer-Diät hat. Die Ernährung nach Polymeal-Plan soll den Blutdruck senken und Herzerkrankungen vorbeugen sowie die Lebenserwartung um mehrere Jahre steigern können.

Ein Polymeal besteht aus dem täglichen Verzehr von

  • 150 ml Rotwein (32%)
  • 100 g Bitterschokolade min. 70% Kakaoanteil (21%)
  • 400 g Obst und Gemüse (21%)
  • 2,7 g Knoblauch (25%)
  • 68 g Mandeln (12,5%) sowie
  • viermal wöchentlich 114 Gramm Fisch, besser Salzwasserfisch (14%)

(In Klammern steht, um wieviel Prozent das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinkt).

Wer sich an die Ernährungshinweise hält, soll sein Risiko, an einer kardiovaskulären Erkrankung zu erkranken, um 76 Prozent senken können.Veröffentlichung der Uni Rotterdam im British Medical Journal Diese Angabe gilt aber nur für die genaue Befolgung des Diätplans. Werden einzelne Bestandteile weggelassen oder nicht täglich gegessen, reduziert sich der Effekt nach Angaben der Wissenschaftler teilweise deutlich, am stärksten bei Verzicht auf den Rotwein, nämlich auf 65 Prozent.Spektrumdirekt: Polymeal statt Polypille (2004)

Polymeal gilt als Alternative zu der so genannten Polypill, einem Medikament aus sechs verschiedenen Arzneiwirkstoffen die von englischen Medizinern zur Verhütung von Herzinfarkten entwickelt wurde. Sie soll das Risiko eines Herzinfarks oder eines Schlaganfalls nach dem 55. Lebensjahr um 80 Prozent senken. Sie kann jedoch Nebenwirkungen haben.Medizinauskunft:Polymeal senkt Herzinfarktrisiko (2005)

Die Zusammensetzung des Polymeal basiert auf der Analyse wissenschaftlicher Literatur der Ernährungsforschung und mathematischen Modellen, beruht also nicht auf eigenen empirischen Studien. Zugrunde gelegt wurden vor allem Erkenntnisse der Framingham-Herz-Studie.

Die mögliche Wirkung der Polymeal-Diät auf die Lebenserwartung haben Forscher statistisch anhand von Lebenserwartungstabellen und Ergebnissen früherer Studien berechnet. Männer könnten demnach ihre allgemeine Lebenserwartung um 6,6 Jahre, Frauen um 4,8 Jahre erhöhen. Diese Berechnungen gelten aber nur für Nichtraucher.

Quellen

Diät, Schartner Bombe

Schartner Bombe ist eine bekannte österreichische Getränkemarke.

Noch vor dem ersten Weltkrieg stieß man im Ort Leppersdorf in der Gemeinde Scharten, der erstmals im Jahre 1374 als „Leupolczstorf“ urkundlich erwähnt wurde, auf eine Quelle. Das Quellwasser floss mit ca. 21 Grad Celsius aus einem Brunnen und wurde für ein Badehaus verwendet.
In den 50er Jahren besaß die Welser Unternehmerfamilie Bartenstein die Quelle. Sohn Horst gab dem Getränk den Namen Schartner Bombe und vertrieb es als erfrischende Limonade österreichweit.

Die Marke gibt es seit über 70 Jahren. Sie wurde durch Ihre Glasflasche bekannt, Sie ist grün, misst 16,5 Zentimeter in der Höhe, 6,5 Zentimeter im Durchmesser und ihr Bauch ist das große Markenzeichen, obwohl darin nur ein Viertelliter Flüssigkeit Platz hat. Heute gibt es die Schartner Bombe auch in PET-Flaschen und in der Dose.

Schartner Bombe gibt es, weniger süß als früher, in den Sorten Zitrone, Orange, Himbeere, Kräuter, Maracuja, Pfirsich, Ananas, Spezi, Cola, Diät-Orange und Diät-Grapefruit.

Österreichweit vertrieben wurde die Marke durch die Firma Fein aus Mühlgrub bei Bad Hall, wo später auch der Abfüllbetrieb war. Später wurde die Firma an die Steirerbrau AG verkauft, die wiederum in der Brauunion Österreich aufging. Da die Brauunion damals die Lizenz für eine amerikanische Limonadenmarke besaß, wurde Schartner Bombe schließlich an die Firmengruppe Starzinger aus Frankenmarkt verkauft.

Diät, Kreta-Diät

Die Kreta-Diät, oft auch Mittelmeer-Diät genannt, ist eine Ernährungsform, die inspiriert ist von der traditionellen Küche in den verschiedenen Mittelmeer-Ländern, die umgangssprachlich oft als Mittelmeerküche bezeichnet wird; sie ist aber nicht mit dieser identisch. Die Ernährungsweise in diesen Ländern gilt als besonders gesund, da mehrere Studien in den vergangenen Jahrzehnten ergeben haben, dass die Bewohner der Mittelmeer-Regionen seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden und gerade die Menschen auf der Insel Kreta eine über dem europäischen Durchschnitt liegende Lebenserwartung haben.

Die als Mittelmeer-Diät publizierten Ernährungsempfehlungen entsprechen jedoch nicht der tatsächlichen Alltagskost in Ländern wie Spanien, Italien und Griechenland und auch nicht der heute üblichen auf Kreta. Die Bezeichnung ist vor allem ein Marketingbegriff von Autoren bzw. ein Schlagwort für eine bestimmte Ernährungsform.

Diät-Prinzipien

Die unter dem Begriff Kreta-Diät oder Mittelmeer-Diät publizierten Ernährungsempfehlungen stellen eine spezielle Auswahl von Lebensmitteln dar, die im Mittelmeerraum regelmäßig gegessen werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Gemüse, Salat, Obst, Fisch, Knoblauch, wenig rotem Fleisch, der Verwendung von Olivenöl sowie täglich maximal einem Glas Rotwein. Die Zubereitungsempfehlungen unterscheiden sich jedoch stark von der traditionellen Mittelmeerküche, in der grundsätzlich reichlich Fett zum Braten verwendet und häufig Frittiertes gegessen wird. Durchschnittlich konsumiert jeder Einwohner Kretas 31 Liter Olivenöl pro Jahr.GEO Ausg. 04/2005, S. 33 Nur in Küstengebieten und auf Inseln dominiert tatsächlich der Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten; es wird auch deutlich mehr Wein konsumiert.

Es gibt Varianten der Mittelmeer-Diät, die speziell als Reduktionsdiät beworben werden, grundsätzlich handelt es sich jedoch um eine ausgewogene Mischkost, die als Dauerernährung konzipiert ist. Ohne entsprechende Kalorienreduzierung ist von dieser Kost keine Gewichtsabnahme zu erwarten.

Studien

Die erste Studie, die Hinweise auf eine besonders gesunde Lebensweise auf Kreta gab, war die sogenannte „Sieben-Länder-Studie“ von Ancel Keys in den 1950er und 1960er Jahren über einen Zeitraum von 15 Jahren. Dabei wurde die Häufigkeit von Gefäß- und Krebserkrankungen in mehreren Ländern untersucht. Die geringste Krankheitsrate gab es damals auf Kreta, außerdem war die Lebenserwartung der Menschen signifikant höher. Es gab kaum Fälle von Arteriosklerose und deutlich weniger Herzinfarkte als im Durchschnitt.WDR-Bericht zur Kreta-Diät Laut WHO starben in den 1980er Jahren in den USA fast 40-mal mehr Menschen an Erkrankungen der Herzkranzgefäße als auf Kreta.Quarks & Co. Aufgrund dieser Ergebnisse kamen Wissenschaftler zu der Überzeugung, dass die Ernährung hierfür ausschlaggebend sei, die daher in den Mittelpunkt des Interesses rückte. Vor allem dem reichlich verwendeten Olivenöl wurde gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben, da es den Cholesterinspiegel nicht erhöht.

Als weiterer Beleg für die gesundheitsfördernde Wirkung der Mittelmeer-Diät wird häufig die „Lyon Diet Heart Study“ in den 1990er Jahren genannt, bei der Herzinfarktpatienten in zwei Gruppen eingeteilt und vier Jahre lang beobachtet wurden; eine davon ernährte sich nach der Kreta-Diät. Als Ergebnis wurde ermittelt, dass die „Kreta-Gruppe“ weniger Reinfarkte erlitt und das kardiovaskuläre Risiko um 50 Prozent niedriger sei. Allerdings ergab diese Studie auch, dass diese Ernährungsform nicht wie erwartet den Cholesterinspiegel beeinflusste, auch nicht den Blutdruck und den Body-Mass-Index. Meistens wird auch nicht erwähnt, dass bei dieser Studie das Olivenöl teilweise durch Rapsöl ersetzt wurde, das in der Mittelmeerküche gar nicht verwendet wird. Rapsöl hat eine ganz andere Zusammensetzung als Olivenöl und enthält deutlich mehr Alpha-Linolensäure.Infos zur Lyon-Studie

Im Jahr 2003 veröffentlichten Forscher der Universität Athen (Antonia Trichopoulou u.a.) Ergebnisse, bei der die aktuellen Ernährungsgewohnheiten in Griechenland und anderen Ländern in Bezug gesetzt wurden zur Sterblichkeit und zu Herzerkrankungen. Dabei wurde festgestellt, dass ausgeprägte Mittelmeer-Kost die Lebenserwartung verlängert, und zwar bei einem 60-jährigen Mann statistisch um ein Jahr.Deutsche Ärztezeitung (2005) Nach einer amerikanischen Studie, deren Ergebnis 2006 veröffentlicht wurde, verringert diese Kost auch signifikant das Risiko, an Alzheimer zu erkranken.Deutsches Ärzteblatt (2006) Selten wird in Publikationen darauf hingewiesen, dass die griechische Studie zwar einen lebensverlängernden Effekt der Mittelmeer-Diät für Griechenland und Spanien zeigte, jedoch keinen für Menschen in Deutschland und der Niederlande, wenn sie sich gemäß dieser Kostform ernährten. Im Gegenteil starben deutsche Anhänger dieser Ernährungsweise statistisch sogar früher. Auf dieses Ergebnis wird in der Studie jedoch nicht näher eingegangen.Bericht der Welt: Die Mittelmeerdiät nützt nur am Mittelmeer (2005)

Quellen

Kohlsuppen diät, Reizstrom

Der Begriff Reizstrom umfasst eine Reihe von Therapieformen, bei denen Gleichstrom oder niederfrequente Wechselströme eingesetzt werden.
Reizströme wurden bereits um 1900 vom Physikochemiker Walther Nernst und Mitarbeitern wissenschaftlich untersucht.
Reizstromgeräte waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts sehr populär und wurden zur Therapie aller möglichen Wehleiden beworben, z. B. sogar gegen Bettnässen. Heute beschränkt sich der therapeutische Nutzen auf nur noch wenig anerkannte Gebiete.
Meist dient ihr Einsatz der Schmerzlinderung, der Behandlung von Neuralgien, Durchblutungsstörungen oder orthopädischen Erkrankungen (Ischalgien, Sehnenscheidenentzündungen, Arthrosen etc.). Die wohl bekannteste Spezialform der Reizstromtherapie ist der Herzschrittmacher, der den Herzmuskel stimuliert.

Das Reizstrom-Verfahren ist auch unter dem Akronym TENS (Transkutane elektrische Nerven-Stimulation) bekannt. Dabei werden biphasische Strom-Impulse mit Frequenzen von 1-100Hz verwendet. TENS dient zur Elektroanalgesie (Schmerzverringerung).
Das Wirkprinzip der TENS ist die “Gate-Control-Theory”.

Auf dem Markt befinden sich zahlreiche, überwiegend einfache Reizstrom-Geräte, die zur Gewichtsreduktion und zum Muskelaufbau geeignet sein sollen. Dazu werden die Elektroden auf der Haut angebracht. Der Kontaktwiderstand zwischen Haut und Elektrode wird meist durch ein Gel verringert, wie es auch beim EKG verwendet wird. Die durch die Elektroden verabreichten elektrische Impulse lösen Muskelkontraktionen aus: der Muskel zuckt zusammen. In der Regel lässt sich Stärke und Dauer der Impulse über Regler einstellen oder wird durch vorgegebene Trainingsprogramme bestimmt.

Da plötzliche starke Impulse als störend bis unangenehm empfunden werden, arbeiten die Trainingsprogramme mit mehreren mittleren Impulsen in der Sekunde. Somit kann man die Geräte für das Krafttraining zur Erhöhung der Kraft-Ausdauer einsetzen und damit die Muskeln straffen. Zumindest einfache Geräte zeigen nur bei untrainierten Muskeln erkennbare Wirkung. Als Ersatz für sportliche Aktivität oder eine Diät eignet sich die Technik nicht: da die Gelenke bei Muskelstimulation mit Reizstrom nicht durchbewegt werden, kann es langfristig zu einer Verkürzung der Muskeln und damit zu einer Verringerung der Beweglichkeit oder zu Fehlhaltungen kommen. Um eine Diät zu unterstützen, ist Ausdauertraining sinnvoll, weil man durch Reizstrom aber nur einzelne Muskeln gleichzeitig trainiert, ist die Wirkung entsprechend klein.

Ein neuerer Anwendungsbereich ist die Verwendung der Reizstromtechnik im Bereich Erotik. Hier werden unterschiedlichste Gerätetypen zur Erotischen Elektrostimulation verwendet.

Diät, Vollkost

Vollkost ist ein Begriff aus der Diätetik und bezeichnet eine Ernährung, die ohne Einschränkung alle Nahrungsbestandteile, also Kohlenhydrate, Lipide, Proteine, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis enthalten und den Bedarf an Kalorien vollständig deckt. Es handelt sich also um die übliche Ernährung im Gegensatz zu einer Diät. Bei der leichten Vollkost wird - vor allem in Krankenhäusern und Kureinrichtungen - auf Lebensmittel verzichtet, die potenziell Beschwerden auslösen könnten wie Blähungen oder Allergien.

Kohlsuppen diät, Nicolai Worm

Nicolai Worm (* 17. August 1951 in München), ist ein deutscher Diplom-Oekotrophologe, Ernährungswissenschaftler und Autor verschiedener Bücher und Fachaufsätze zu Ernährungsfragen.

Im deutschen Fernsehen wurde er durch seine Mitarbeit an der ARD Sendereihe Ernährungswissenschaft für den Hausgebrauch bekannt. Worm studierte in München Oecotrophologie, es folgte die Promotion 1993 an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Zwischen 1979 und 1987 war er Projektleiter eines Forschungsprogramms der EU zum Thema Ernährung und koronare Herzkrankheit. Er war von 1988 bis 2002 Lehrbeauftragter für Sporternährung der Trainerakademie des Deutschen Sportbundes in Köln. Worm ist unter anderem Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Weinakademie in Mainz und vertritt Deutschland in der Expertengruppe “Ernährung und Gesundheit” beim Internationalen Weinamt (OIV) in Paris. Seit 1997 ist er Mitglied des fachübergreifenden Humanwissenschaftlichen Zentrums (HWZ) der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Seit 2003 propagiert Worm die Logi-Methode als Ernährungsempfehlung, die Übergewicht, Insulinresistenz und das Metabolische Syndrom verhindern soll. Dabei spielt der glykämische Index der Lebensmittel eine wesentliche Rolle. Sie ist nach seiner Aussage eine Erweiterung der vorher von ihm vertretenen Steinzeiternährung.

Worm ist in der Fachwelt unter anderem durch seine kritische Position in der Cholesterin-Diskussion und zu einigen Standpunkten der DGE bekannt geworden und betont die Bedeutung evidenzbasierten Herangehens an ernährungswissenschaftliche Fragen. Außerdem wurde er als Kritiker diverser Diät- und Ernährungsempfehlungen bekannt. Er verweist auch auf mögliche Gefahren des Abnehmens bei Menschen, die übergewichtig sind, aber keine gesundheitlichen Störungen aufweisen. Worm lebt in München.

Kohlsuppen diät, Dinner Cancelling

Als Dinner Cancelling bezeichnet man eine Ernährungsweise bzw. Diät, bei welcher abhängig vom Tagesrhythmus ab einer bestimmten Uhrzeit auf das Essen verzichtet wird. Es wird also auf die Mahlzeit am Abend verzichtet. Nach der Empfehlung der Anhänger sollen zwischen der letzten Mahlzeit des Tages und dem Frühstück am nächsten Morgen mindestens 14 Stunden liegen. Dem Körper soll so die Gelegenheit gegeben werden, sich während der Nacht zu regenerieren, ohne Energie für die Verdauung aufwenden zu müssen. In der nahrungsfreien Zeit ist nur die Aufnahme kalorienfreier Getränke wie Wasser oder Kräutertee zulässig.

Die Befürworter dieser Ernährungsweise halten das Dinner Cancelling nicht nur für eine Methode zur Gewichtsreduktion, sondern glauben auch an eine Verminderung der Alterungsprozesse des Körpers im Sinne von Anti-Aging. Die These: Beim Verdauen werden so genannte freie Radikale gebildet, die für die Alterung der Zellen verantwortlich gemacht werden. Muss der Körper über Nacht nicht verdauen, werden in dieser Zeit keine freien Radikale freigesetzt. Außerdem soll Dinner Cancelling die Körpertemperatur über Nacht minimal absenken, was der Regeneration förderlich sein soll.

Außerdem kommt es durch den Nahrungsverzicht am Abend zu einer leichten Unterzuckerung, wodurch vermehrt die Hormone Somatropin und Melatonin gebildet werden. Somatropin wird auch als Wachstumshormon bezeichnet. Es soll die Regeneration der Körperzellen fördern, den Muskelaufbau anregen und die Fettspeicherung bremsen. Melatonin verlangsame die Körperfunktionen im Schlaf und vermindere so den Alterungsprozess.

Diät, Jabugo

Jabugo ist ein Dorf in der spanischen Provinz Huelva (Andalusien).

Es liegt in der Sierra de Aracena. Jabugo hat 2475 Einwohner (Stand 2005) und erstreckt sich über eine Fläche von 25 km².

Es ist vor allem für seinen Schinken bekannt ist. Dieser wird aus den “pata negras”, den schwarzen Schweinen gewonnen. Diese halbwilden Schweine leben im Freien und ernähren sich von den Eicheln der Korkeiche. Diese Diät verleiht dem Schinken sein köstliches Aroma.